Durchführung der Impfung

Es ist mir nicht möglich, eigenständig (etwa mit dem Auto) zu meinem Termin ins Regionalen Impfzentrum zu kommen. Gibt es hierfür ein Angebot, z. B. Fahrdienste?

Falls es Ihnen nicht möglich ist, eigenständig -etwa mit einem eigenen Auto- zum Termin zu kommen und auch niemand aus Ihrem Verwandten-, Ihrem Freundeskreis oder Ihrer Nachbarschaft Sie fahren bzw, unterstützen kann, achten Sie bitte auf die Angebote lokaler Fahrdienste z. B. über Ihre Stadt oder Gemeinde.

Ihre Kommune ist nicht dazu verpflichtet, einen Fahrservice einzurichten, gleichwohl bieten viele Städte und Gemeinden entsprechende Leistungen freiwillig an. Ob bei Ihnen ein solches Angebot besteht, erfahren Sie bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

Ich habe gelesen, dass das Land Taxifahrten zum Impfzentrum bezahlt. Stimmt das?

siehe Fahrtkostenerstattung zum Impfzentrum

Wie ist ein Impfzentrum aufgebaut?

  1. Anmeldung/Aufnahme: Überprüfung der Identität, Daten-/Patientendokumentation
  2. Aufklärungsbereich: ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen
  3. Impfbereich: hier wird in Einzelkabinen die Impfung durchgeführt.
  4. Beobachtungsbereich: die geimpften Personen können sich hier unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten. Sanitätspersonal steht hier jederzeit bereit.

Um die gebotenen Abstände einzuhalten, bestehen zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen mit Sanitäranlagen.

Wie sollen im Impfzentrum Warteschlangen verhindert werden?

Die Terminvergabe soll sicherstellen, dass es nicht zu Schlangen im oder vor dem Impfzentrum kommt. Daher können Impfzentren auch nur mit einem Termin aufgesucht werden. Darüber hinaus wurden die Örtlichkeiten so gewählt, dass genügend Platz und Kapazität zur Verfügung steht, sodass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können. Es ist ausreichend, zu der Uhrzeit, die in Ihrer Terminbestätigung angegeben ist, zu erscheinen. So vermeiden Sie Wartezeiten für sich und andere.

Welche Unterlagen benötige ich für den Termin im Impfzentrum?

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen zur Impfung mit:

  • Zur Prüfung Ihrer Impfberechtigung Ihren Personalausweis oder anderen Lichtbildausweis, aus dem Ihr Alter (wenn Sie 70 bzw. über 70 Jahre alt sind), Wohnort oder gewöhnlicher Aufenthaltsort hervorgeht (als Altersnachweis eignet sich auch die elektronische Gesundheitskarte, die Vorlage von Dienstausweisen, Arbeitgeberbescheinigungen oder sonstigen vergleichbaren Nachweisen)
  • eine Arbeitgeberbescheinigung, wenn Sie im Gesundheits- oder Pflegedienst arbeiten
  • ein ärztliches Attest oder ein adäquates Dokument (z.B. Arztbrief), wenn Sie unter § 3, 2a-i Corona-Impfverordnung fallen, sowie für 2j ein Bestätigungsschreiben der vom Land Hessen benannten Stelle. Bereits vorliegende Dokumente können dazu genutzt werden.
  • schriftliche Bestätigung der zu betreuenden Person bzgl. der „engen Kontaktperson“ sowie ein Nachweis bzgl. der Gründe der Pflege (Nachweis Schwangerschaft/Pflegegrad)
  • Dienstausweis und Bestätigung Ihres Tätigkeitsfeldes
  • Bestätigung der Einrichtung
  • Impfpass (wenn vorhanden)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung
  • ausgefülltes Aufklärungsmerkblatt und ausgefüllter Einwilligungsbogen
  • Medikamentenliste; falls Sie Marcumar einnehmen, bringen Sie bitte unbedingt Ihren Marcumarausweis mit.

Begleitende betreuende Personen legen bitte die Unterlagen der betreuten Person vor; bitte haben Sie Verständnis dafür, dass nur die betreute Person geimpft werden kann.

Mein Personalausweis ist abgelaufen. Werde ich womöglich nun im Impfzentrum bei meinem Impftermin abgewiesen?

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Sollte der Personalausweis abgelaufen sein, werden die Bürgerinnen und Bürger nicht abgewiesen. (siehe "Welche Unterlagen benötige ich für den Termin im Impfzentrum"

Wie lange dauert eine Impfung?

Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, ggf. Vor- und ärztlichen Aufklärungsgesprächen und einer möglichen Nachbeobachtungszeit wird der Impfvorgang in der Regel bis zu einer Stunde in Anspruch nehmen.

Muss ich einen Impfpass haben, um geimpft werden zu können?

Nein. Wenn Sie nicht im Besitz eines Impfpasses sind, erhalten Sie eine Impfbescheinigung in Papierform.

Ablauf der Impfung im Impfzentrum

siehe Ihr Termin im Impfzentrum

Welche Daten werden im Zuge der Impfung erhoben und wohin werden sie gemeldet?

Die Impfzentren und die ihnen angegliederten mobilen Teams übermitteln täglich folgende Angaben (§ 13 Absatz 5 Satz 1 Infektionsschutzgesetz) an das Robert Koch-Institut (RKI)

  1. Patienten-Pseudonym,
  2. Geburtsmonat und -jahr
  3. Geschlecht
  4. fünfstellige Postleitzahl / Landkreis der zu impfenden Person
  5. Kennnummer und Landkreis des Impfzentrums
  6. Datum der Schutzimpfung
  7. Beginn oder Abschluss der Impfserie (Erst- oder Folgeimpfung)
  8. Impfstoffspezifische Dokumentationsnummer (Impfstoff-Produkt bzw. Handelsname)
  9. Chargennummer Impfstoff
  10. Grundlage der Priorisierung (§§ 2 bis 4 CoronaImpfV).

Dies ist in der Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt.

Die oben genannten Daten dürfen vom Robert Koch-Institut (RKI) ausschließlich zur Feststellung der Inanspruchnahme der Impfungen und von Impfeffekten (Impfüberwachung) verarbeitet werden. Zudem stellt das Robert- Koch-Institut dem Paul-Ehrlich-Institut Daten zur Überwachung der Impfstoffsicherheit (Pharmakovigilanz) zur Verfügung.

An wen wende ich mich, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Sie haben die Möglichkeit, unmittelbar nach der Impfung unter medizinischer Betreuung im Impfzentrum zu verweilen.

Sollten nach Verlassen des Impfzentrums Nebenwirkungen auftreten, ist – wie bei jeder Impfung -  die Hausärztin oder der Hausarzt erster Ansprechpartner. Bitte unterstützen Sie den Erkenntnisgewinn für alle, indem Sie etwaige Nebenwirkungen ihrem örtlichen Gesundheitsamt, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) oder online melden.
 

Mit welchem Impfstoff werde ich geimpft?

Der Impfstoff von Astrazeneca darf zurzeit ausschließlich an 18 bis 64-Jährige verimpft werden. Viele Impfberechtigte in dieser Altersklasse werden rasch ein Impfangebot erhalten.
Impfberechtigte, die nicht in die Altersgruppe von 18 bis 64 Jahre fallen, werden mit den verfügbaren Impfstoffen von Biontech oder Moderna geimpft. Die Impfstoffe von Biontech und Moderna sind für alle Altersklassen zugelassen. Gemäß den Vorgaben des Bundes werden diese beiden Impfstoffe zunächst prioritär für Impfberechtigte genutzt, die älter als 64 Jahre sind und für die somit der Impfstoff von Astrazeneca nicht zugelassen ist.

(Stand 24.02.2021)


Ich möchte mit einem anderen Impfstoff geimpft werden. Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?

Es besteht zurzeit keine freie Wahl zwischen den Impfstoffen. Aktuell sind drei Impfstoffe in Deutschland zugelassen. Diese stammen von den Firmen Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca. Der Impfstoff von Astrazeneca soll nach Corona-Impfverordnung an Personen von 18 bis 64 Jahren verimpft werden.

(Stand 24.02.2021)

Ich bin erkrankt. Kann ich meinen Impftermin wahrnehmen?

Bei Fragen zu Ihrer individuellen Situation wenden Sie sich bitte grundsätzlich an Ihre Hausärztin, bzw. Ihren Hausarzt. Bitte sagen Sie Ihren Termin rechtzeitig ab, wenn Sie ihn nicht wahrnehmen können.

(Stand 03.02.2021)

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