Durchführung der Impfung

In diesem Video zeigen wir Einblicke in den Ablauf beim Impftermin im Impfzentrum.

Wie ist ein Impfzentrum aufgebaut?

  1. Anmeldung/Aufnahme: Überprüfung der Identität, Daten-/Patientendokumentation
  2. Aufklärungsbereich: ärztliches Impfgespräch zur Aufklärung über Risiken und mögliche Nebenwirkungen
  3. Impfbereich: hier wird in Einzelkabinen die Impfung durchgeführt.
  4. Beobachtungsbereich: die geimpften Personen können sich hier unter Aufsicht von medizinischem Fachpersonal bis zum Verlassen des Impfzentrums aufhalten. Sanitätspersonal steht hier jederzeit bereit.

Um die gebotenen Abstände einzuhalten, bestehen zwischen den Bereichen großzügige Wartezonen mit Sanitäranlagen.

(Stand: 24.02.2021)

Welche Unterlagen benötige ich für den Termin im Impfzentrum?

  • Lichtbildausweis, aus dem Ihr Alter, Wohnort oder gewöhnlicher Aufenthaltsort hervorgehen
  • Impfpass (wenn vorhanden)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung
  • ausgefülltes Aufklärungsmerkblatt und ausgefüllter Einwilligungsbogen
  • Möglicherweise wird Ihre Telefonnummer für Rückfragen des Impfzentrums benötigt. Wir bitten Sie daher Ihre Telefonnummer zur Angabe im Impfzentrum bereit zu halten.
  • ggf. Tätigkeitennachweis oder Dienstausweis und Bestätigung Ihres Tätigkeitsfeldes, wenn Sie aufgrund einer beruflichen Indikation nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 bis 5, § 3 Abs. 1 Nr. 4 bis 12 oder § 4 Abs. 1 Nr. 4 bis 9 der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) impfberechtigt sind
  • Bestätigung der Einrichtung, wenn Sie in einer Einrichtung nach § 36 Abs. 1 Nr. 3 (Obdachlosenunterkunft) oder Nr. 4 (Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern) des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind, § 3 Abs. 1 Nr. 11 der CoronaImpfV
  • ggf. ein ärztliches Attest oder ein adäquates Dokument (z.B. Arztbrief), wenn Sie unter § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a bis j oder § 4 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a bis h der CoronaImpfV fallen, oder für eine Impfberechtigung nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. k oder § 4 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. i der CoronaImpfV ein Bestätigungsschreiben der vom Land Hessen benannten Stelle. Bereits vorliegende Dokumente können dazu genutzt werden.
  • schriftliche Bestätigung der zu betreuenden Person bzgl. der „engen Kontaktperson“ sowie ein Nachweis bzgl. der Gründe der Pflege (Nachweis Schwangerschaft/Pflegegrad), wenn Sie nach § 3 Abs. 1 Nr. 3 oder § 4 Abs. 1 Nr. 3 der CoronaImpfV impfberechtigt sind
  • ggf. Medikamentenliste; falls Sie Marcumar einnehmen, bringen Sie bitte unbedingt Ihren Marcumarausweis mit.

(Stand 29.04.2021)

Mein Personalausweis ist abgelaufen. Werde ich womöglich nun im Impfzentrum bei meinem Impftermin abgewiesen?

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Sollte der Personalausweis abgelaufen sein, werden die Bürgerinnen und Bürger nicht abgewiesen.

(Stand: 24.02.2021)

Wie lange dauert eine Impfung?

Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, ggf. Vor- und ärztlichen Aufklärungsgesprächen und einer möglichen Nachbeobachtungszeit dauert der Impfvorgang zwischen 20 Minuten und einer Stunde.

(Stand: 30.04. 2021)

Muss ich einen Impfpass haben, um geimpft werden zu können?

Nein. Wenn Sie nicht im Besitz eines Impfpasses sind, erhalten Sie eine Impfbescheinigung in Papierform.

(Stand: 24.02.2021)

Warum wird die Impfung bescheinigt?

Die Inhalte der Impfdokumentation sind gesetzlich in § 22 Infektionsschutzgesetz (IfSG) vorgeschrieben. Die Dokumentation der Impfungen in den Hessischen Impfzentren (und deren mobilen Teams) entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Wird ein Impfpass vorgelegt, sollte eine Eintragung der relevanten Daten vor Ort entsprechend § 22 IfSG erfolgen.

(Stand 15.04.2021)

Ich habe nach meiner Impfung keine Eintragung im Impfpass erhalten, sondern ein Impfersatzdokument erhalten. Kann ich die Impfung nachtragen lassen?

Der Impfpass ist ein wichtiges, internationales Dokument. Darin steht, welche Impfungen Sie bereits erhalten haben oder noch brauchen. Lassen Sie die Impfung in Ihren Ausweis nachtragen. Das geht bei Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt oder bei Ihrem Gesundheitsamt.

(Stand 28.05.2021)

Was muss ich mitbringen für die Nachtragung? Muss ich persönlich kommen?

Bringen Sie für das Nachtragen der Corona-Impfung Ihren Impfpass und die Impfbescheinigung mit. Sie müssen nicht persönlich kommen. Geben Sie einer Person Ihres Vertrauens die beiden Unterlagen mit. Damit kann die Impfung in Ihrem Impfpass nachgetragen werden.

(Stand 28.05.2021)

Was mache ich, wenn ich meinen Impfausweis nicht finde?

Wenn Sie Ihren Impfpass verlegt haben und der Termin der Impfung näher rückt: Keine Panik. Sie erhalten trotzdem Ihre Impfung. Einen kostenlosen neuen Ausweis erhalten Sie in Ihrer Hausarztpraxis, beim Gesundheitsamt und an einigen anderen Stellen. Auch manche Impfzentren haben Blankoimpfpässe vorrätig. Alternativ kann Ihnen das Personal des Impfzentrums eine Impfbescheinigung ausstellen. In diesem Fall fragen Sie gleich bei der Aushändigung nach, wann Sie die Impfung im Impfausweis nachtragen lassen können.

(Stand 28.05.2021)

Ablauf der Impfung im Impfzentrum

siehe Ihr Termin im Impfzentrum

Welche Daten werden im Zuge der Impfung erhoben und wohin werden sie gemeldet?

Die Impfzentren und die ihnen angegliederten mobilen Teams übermitteln täglich folgende Angaben (§ 13 Absatz 5 Satz 1 Infektionsschutzgesetz) an das Robert Koch-Institut (RKI)

  1. Patienten-Pseudonym,
  2. Geburtsmonat und -jahr
  3. Geschlecht
  4. fünfstellige Postleitzahl / Landkreis der zu impfenden Person
  5. Kennnummer und Landkreis des Impfzentrums
  6. Datum der Schutzimpfung
  7. Beginn oder Abschluss der Impfserie (Erst- oder Folgeimpfung)
  8. Impfstoffspezifische Dokumentationsnummer (Impfstoff-Produkt bzw. Handelsname)
  9. Chargennummer Impfstoff
  10. Grundlage der Priorisierung (§§ 2 bis 4 CoronaImpfV).

Dies ist in der Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt.

Die oben genannten Daten dürfen vom Robert Koch-Institut (RKI) ausschließlich zur Feststellung der Inanspruchnahme der Impfungen und von Impfeffekten (Impfüberwachung) verarbeitet werden. Zudem stellt das Robert- Koch-Institut dem Paul-Ehrlich-Institut Daten zur Überwachung der Impfstoffsicherheit (Pharmakovigilanz) zur Verfügung.

(Stand: 24.02.2021)

An wen wende ich mich, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Sie haben die Möglichkeit, unmittelbar nach der Impfung unter medizinischer Betreuung im Impfzentrum zu verweilen.

Sollten nach Verlassen des Impfzentrums Nebenwirkungen auftreten, ist – wie bei jeder Impfung -  die Hausärztin oder der Hausarzt erster Ansprechpartner. Bitte unterstützen Sie den Erkenntnisgewinn für alle, indem Sie etwaige Nebenwirkungen ihrem örtlichen Gesundheitsamt, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) oder online melden.

(Stand: 24.02.2021)

Wie wirksam ist die Impfung? Wann wird die Impfung wirksam?

Nähere Informationen zur den zugelassenen Impfstoffen finden Sie hier:

1) Robert-Koch-Institut: FAQs Wirksamkeit und Sicherheit
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html;jsessionid=B9D5E2F44E552827EF4C15205182BB0D.internet072

2) Paul-Ehrlich-Institut: FAQs Impfstoffe
https://www.pei.de/DE/service/faq/coronavirus/faq-coronavirus-node.html;jsessionid=4188EB025613173FBD63418AAB17D52A.intranet242

Mit welchem Impfstoff werde ich geimpft?

Sie erhalten einen der aktuell in Deutschland zugelassenen und verfügbaren Impfstoffe. Eine Impfstoffwahl besteht nicht.

(Stand 12.03.2021)

Ich möchte mit einem anderen Impfstoff geimpft werden. Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?

Grundsätzlich besteht keine Impfstoffwahl. In Hessen werden nur zugelassene – das bedeutet, geprüfte und sichere – Impfstoffe verimpft. Wenn sich somit dennoch gegen eine Impfung entschieden wird, ist der Impftermin verwirkt. Natürlich besteht auch nach einer selbst initiierten Absage des Termins weiterhin ein grundsätzlicher Anspruch auf eine Impfung zu einem späteren Zeitpunkt. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoffen wird allerdings auch auf absehbare Zeit kein Anspruch auf einen bestimmten Impfstoff bestehen.

(Stand 08.04.2021)

Was ist wenn medizinische Indikation gegen einen Impfstoff vorliegt?

Grundsätzlich ist es in solchen Fällen ratsam, den Termin im Impfzentrum wahrzunehmen, die offenen Fragen direkt mit dem Impfarzt/ der Impfärztin zu besprechen und dann gemeinsam eine individuelle Entscheidung zu treffen. Hierzu sollten alle medizinisch notwendigen Unterlagen gewürdigt werden. Ob und aus welchem Grund ein bestimmter Impfstoff-Typ nicht verwendet werden soll, ist eine medizinische Entscheidung des Impfarztes. Hierzu sollten ärztliche Befunde berücksichtigt werden und ggf. eine Rücksprache mit dem behandelnden (Fach-)Arzt erfolgen.

(Stand 12.03.2021)

Die FAQ haben keine Rechtsverbindlichkeit.

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