Quartiersimpfungen

Nach Absprache mit den Kommunalen Spitzenverbänden entscheiden die Kommunen in eigener Zuständigkeit, ob sie lokale Bedarfe mit gezielt niedrigschwelligen Impfaktionen aufgreifen.

Sind quartiersbezogene Impfungen möglich?

Nach Absprache mit den Kommunalen Spitzenverbänden entscheiden die Kommunen in eigener Zuständigkeit, ob sie lokale Bedarfe mit gezielt niedrigschwelligen Impfaktionen aufgreifen. (Grundlage hierfür ist § 4 Absatz 1 Nr. 9 Coronavirus-Impfverordnung). Unterstützung beispielsweise durch mehrsprachiges Informationsmaterial bzw. die Vermittlung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ist durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration möglich.

(Stand 20.05.2021)

Woher erhalten die Kommunen den nötigen Impfstoff?

Den für die Sonderimpfaktionen erforderlichen Impfstoffbedarf entnehmen die Impfzentren zunächst aus den allgemeinen Zuweisungen. Sobald die Impfstoffzuweisungen des Bundes ansteigen, erhalten die besonders betroffenen Kreise und kreisfreien Städte Sonderzuweisungen für die Deckung eines erhöhten Bedarfs.

(Stand 20.05.2021)

Werden Informationen zu Corona-Schutzimpfungen adressatenbezogen zur Verfügung gestellt?

Die Informationen zum Impfen werden Bürgerinnen und Bürgern über verschiedene Informationskanäle möglichst niedrigschwellig zur Verfügung gestellt. Hierzu nutzen wir die bereits etablierten Strukturen der HAGE e.V. und die LAG Soziale Brennpunkte sowie Integrationsnetzwerke der Kommunen. Bereits jetzt sind Informationen in zwölf Sprachen online, wie auch mehrsprachige Videoclips, die über Social-Media-Kanäle verbreitet werden können. Das HMSI hat allen kommunalen Netzwerken einschl. Migrantenorganisationen eine Zusammenstellung hilfreicher Informationen zur Verfügung gestellt. Vor Ort werden zur Impfaufklärung unter anderem auch ehrenamtliche, mehrsprachige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, geschult und eingesetzt. Ebenfalls einbezogen werden mehrsprachige Ärztinnen und Ärzte.

(Stand 20.05.2021)

Wie werden niedrigschwellige Impfangebote ausgebaut?

Gemeinsam mit dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) und den Partnern der Impfallianz Hessen werden Fachkräfte des hessischen Gesundheitswesens benachteiligte Gruppen, die von ihnen versorgt werden, auf die Impfangebote des Landes hinweisen und sie motivieren, diese in Anspruch zu nehmen. Außerdem unterstützen wir im Rahmen der derzeit geltenden Priorisierung Kommunen dabei, ihre Impfangebote an alle Bürgerinnen und Bürger zu vermitteln.

(Stand 20.05.2021)

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