Impfberechtigung

Wer ist impfberechtigt?

Alle Hessinnen und Hessen ab 12 Jahren können sich in den hessischen Impfzentren zu den Öffnungszeiten ohne Anmeldung impfen lassen. Die Impfung ist freiwillig und kostenlos.

Für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren sind in Europa die Impfstoffe der Firmen BioNTech/Pfizer und Moderna zugelassen.

Aktuell werden bundesweit Impfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ermöglicht. Impfdosen stehen ausreichend zur Verfügung, um flächendeckend Impfungen anbieten zu können.

(Stand 23.08.2021)

Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren

Die Ständige Impfkommission, STIKO, empfiehlt für alle 12- bis 17-Jährigen die Impfung mit einem der beiden zugelassenen Impfstoffe von BioNTech und Moderna. Die beiden Impfungen sollen im Abstand von 3 – 6 (BioNTech) bzw. 4 – 6 Wochen (Moderna) erfolgen.

Die STIKO spricht diese uneingeschränkte Empfehlung zur Impfung auf Basis der Bewertung neuer quantitativer Daten zur Sicherheit der Impfung und zur Krankheitslast sowie einer Modellierung von direkten Effekten der Impfung auf diese Altersgruppe wie auch indirekten Effekten auf andere Altersgruppen aus. Zugleich spricht sich die STIKO explizit dagegen aus, dass der Zugang von Kindern und Jugendlichen zur Teilhabe an Bildung, Kultur und anderen Aktivitäten des sozialen Lebens von einer Impfung abhängig gemacht wird.

Wie bei allen Impfungen entscheidet die impfende Ärztin, der impfende Arzt nach medizinischen Kriterien, ob eine Impfung angemessen ist.

Aktuelle Informationen zum Impfen finden Sie hier.

(Stand 24.08.2021)

Muss ich als Elternteil mein Einverständnis zur Impfung geben und muss ich mein Kind zum Impfen begleiten?

Für einen effektiven Ablauf der Impfung ist es ratsam, dass die Eltern oder Sorgeberechtigten grundsätzlich eine Einwilligungserklärung für den oder die Jugendliche(n) unterschreiben (bei Kindern unter 14 Jahren obligatorisch) und das/die Kind(er) ins Impfzentrum begleiten.

Dabei reicht es aus, wenn dies durch ein Elternteil erfolgt. Der Vordruck der Einwilligungserklärung enthält ausdrücklich einen Zusatz, dass die unterzeichnende Person erklärt, von einer etwaigen anderen sorgeberechtigten Person (in der Regel der andere Elternteil) zur Einwilligung bevollmächtigt zu sein.

Minderjährige, bei denen vor Ort die Einwilligungsfähigkeit festgestellt wird, können auch ohne Anwesenheit von Sorgeberechtigten oder ohne deren Einwilligung geimpft werden. Jugendliche können selbst einwilligen, wenn sie die erforderliche Einsichts- und Entscheidungsfähigkeit besitzen; das ist in der Regel mit 16 Jahren der Fall.

Ebenso können sie bei Vorliegen der Einwilligungsfähigkeit ihr Veto gegen die geplante Impfung einlegen, müssen die Impfung also auch bei Einwilligung durch die gesetzlichen Vertreter nicht dulden.

(Stand 23.08.2021)

Kann ich mich nach einer Erkrankung impfen lassen? Und wenn ja, wann?

In der Regel soll sechs Monate nach einer PCR-gesicherten Infektion eine einmalige Impfstoffdosis gegeben werden. Dies ist mit allen vier in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffen möglich.

Das Risiko für eine erneute Infektion ist in den ersten Monaten, nachdem sie eine Corona-Infektion durchgemacht haben, niedrig. Mit zunehmendem Abstand zur Infektion kann das Risiko ansteigen.

Die einmalige Impfung ist bereits ab vier Wochen nach dem Abklingen der Covid-19-Symptome möglich, vor allem, wenn eine Virusvariante in der Umgebung auftritt, gegen die eine überstandene SARS-CoV-2-Infektion keinen ausreichenden Schutz bietet.
Bringen Sie dazu in das Impfzentrum Ihren gelben Impfpass und ein Ausweisdokument wie den Personalausweis oder den Reisepass mit. Im Impfpass hat idealerweise Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt Ihre Genesung eingetragen oder Sie nehmen Ihren positiven PCR-Test mit.

(Stand 31.08.21)

Wie ist das mit der Impfung nach einer Erkrankung? Wie ist das bei einem positiven PCR-Test ohne Symptome?

In der Regel soll sechs Monate nach der PCR-gesicherten Infektion eine einmalige Impfstoffdosis gegeben werden. Dies ist mit allen vier in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoffen möglich. Das Risiko für eine erneute Infektion ist in den ersten Monaten, nachdem sie eine Corona-Infektion durchgemacht haben, niedrig. Mit zunehmendem Abstand zur Infektion kann das Risiko ansteigen.

Die einmalige Impfung ist bereits ab vier Wochen nach dem Abklingen der Covid-19-Symptome möglich, vor allem, wenn eine Virusvariante in der Umgebung auftritt, gegen die eine überstandene SARS-CoV-2-Infektion keinen ausreichenden Schutz bietet.
Bringen Sie dazu in das Impfzentrum Ihren gelben Impfpass und ein Ausweisdokument wie den Personalausweis oder den Reisepass mit. Im Impfpass hat idealerweise Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt Ihre Genesung eingetragen oder Sie nehmen Ihren positiven PCR-Test mit.

Falls Sie keine Symptome hatten, aber einen positiven PCR-Test haben – in der Fachsprache heißt das eine asymptomatische SARS-CoV-2-Infektion – kann die Impfung ebenfalls ab vier Wochen nach dem Datum des positiven PCR-Tests erfolgen.

Heben Sie Ihren positiven PCR-Test in jedem Fall auf.

(Stand 23.08.2021)

Ich habe ein positives PCR-Testergebnis, aber keine Symptome? Kann ich mich impfen lassen?

Falls Sie keine Symptome hatten, aber einen positiven PCR-Test haben – in der Fachsprache heißt das eine asymptomatische SARS-CoV-2-Infektion – kann die Impfung ebenfalls ab vier Wochen nach dem Datum des positiven PCR-Tests erfolgen.
Heben Sie Ihren positiven PCR-Test in jedem Fall auf!

(Stand 31.08.2021)

Ab wann sind Auffrischungsimpfungen möglich?

Seit ersten September können bestimmte Personengruppen eine Auffrischungsimpfung erhalten.

(Stand: 01.09.21)

Wer erhält eine Auffrischungsimpfung?

Auffrischungsimpfungen mit einem mRNA-Impfstoff erhalten

  • Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen sowie
  • Den dort tätigen Pflegekräften und weiteren Beschäftigten auf eigenen Wunsch
  • Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression sowie Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit und Höchstbetagte (ab 80 Jahren)
  • Menschen, die über 60 Jahr alt sind, nach individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung
  • Menschen, die eine vollständige Impfserie mit Vektorimpfstoffen von AstraZeneca (zwei Impfungen) oder Johnson&Johnson (eine Impfung) erhalten haben bzw. von einer COVID19-Erkrankung genesen sind.

Voraussetzung für eine Impfung aller genannter Personengruppen: Der Abschluss der ersten Impfserie muss mindestens sechs Monate zurückliegen.

Eine Auffrischimpfung kann ferner in Erwägung gezogen werden für Menschen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (medizinisches Personal ambulant/stationär; Personal der Rettungsdienste; mobile Impfteams). Auch hier muss die vollständige Impfung

Stand 9.9.2021

Wo bekomme ich eine Auffrischungsimpfung?

Auffrischungsimpfungen werden durch mobile Teams und durch bzw. von behandelnden Ärzten durchgeführt.

Auffrischungsimpfungen sind im Impfzentrum bis zur Schließung spätestens am 30. September möglich. Bitte informieren Sie sich in dem jeweiligen Impfzentren über Öffnungszeiten und Schließungstermine.
Bringen Sie bitte zur Impfung in das Impfzentrum Ihren gelben Impfpass und ein Ausweisdokument wie den Personalausweis oder den Reisepass mit.

(Stand: 1.9.21)

Impfung von Schwangeren und Stillenden

Die STIKO wird COVID-19-Impfung von bisher nicht oder unvollständig geimpften Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel und von nicht oder unvollständig geimpften Stillenden mit zwei Dosen einesmRNA-Impfstoffs sehr zeitnah empfehlen.
Darüber hinaus empfiehlt die STIKO ausdrücklich allen noch nicht oder unvollständig Geimpften im gebärfähigen Alter die Impfung gegen COVID-19, damit bereits vor einer möglichen Schwangerschaft ein sehr guter Schutz vor dieser Erkrankung aufgebaut ist.

Die avisierte Empfehlung, die sich aktuell noch in der finalen Anhörung befindet, basiert auf einer systematischen Aufarbeitung der in den vergangenen Wochen verfügbar gewordenen Daten zum Risiko von schweren COVID-19 Verläufen in der Schwangerschaft sowie zur Effektivität und Sicherheit einer COVID-19-Impfung bei Schwangeren und Stillenden.

(Stand 10.09.2021)

Die FAQs haben keine Rechtsverbindlichkeit.

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