Hessisches Kultusministerium

Studierende unterstützen Lehrkräfte bei Bewältigung der Pandemie

Bei der Bewältigung der Folgen der Pandemie für Schülerinnen und Schüler intensiviert Hessen die Zusammenarbeit mit der Goethe Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt.

Durch den gezielten Einsatz von Studierenden als Ergänzungskräfte zu den erfahrenen und qualifizierten Lehrkräften werden Kinder und Jugendliche mit pandemiebedingten Lernrückständen sowie sozialen oder sportlichen Förderbedarfen gezielt unterstützt. Dazu erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Wir freuen uns auf die erweiterte Zusammenarbeit mit den Universitäten im Rahmen unseres Aufholprogramms ‚Löwenstark – der BildungsKICK‘, die es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglicht, die durch die Pandemie entstandenen Rückstände Schritt für Schritt abzubauen.“

Vielzahl an Konzepten und Projekten

Das Angebot startet zum kommenden Schuljahr und umfasst eine Vielzahl individuell ausgearbeiteter Förderkonzepte, die federführend durch Professorinnen und Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitäten geplant, koordiniert und nach Abschluss evaluiert werden. Die Maßnahmen sind jahrgangsübergreifend auf die schulischen Kernfächer sowie auf zusätzliche Projekte in den Bereichen Bewegung/Sport, bewusster Medienumgang, Übergang von Schule und Beruf und Stärkung der Fähigkeiten zur Selbststeuerung und Selbstregulation ausgerichtet.

Die Goethe Universität Frankfurt am Main bietet beispielsweise die Projekte „Bewegung in der Grundschule“ und „Krafttraining im Kindes- und Jugendalter“ an, mithilfe derer Schülerinnen und Schüler ihre Freude an Bewegung außerhalb des Schulalltags entdecken und stärken sollen. Zusätzliche Angebote zielen darauf ab, die Resilienz der Kinder und Jugendlichen auszubauen.

Individuelle Förderung und Gruppenangebote

Darüber hinaus gewährleistet die Technische Universität Darmstadt mit den Vorhaben „Individuelle Lernbegleitung in der Grundschule“ und „Themenspezifische Mathematik-Förderkurse“ die Wiederholung von Unterrichtsgrundlagen in fachlicher Einzelbetreuung. Im Bereich der Berufswahl ermöglicht das Konzept „Anerkennungssensible individualisierte Berufsorientierung“ die Ausbildung von Schlüsselkompetenzen zur Stärkung der Berufswahlkompetenz der Jahrgangsstufen 7 bis 13. Die Maßnahmen sind dabei sowohl auf die individuelle Förderung als auch auf Gruppenangebote ausgerichtet.

„Mithilfe der wissenschaftlich begleiteten Unterstützungsangebote können die Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler systematisch gebündelt werden, damit sie ihre Potenziale künftig noch besser entfalten können. Ich danke den Universitäten sehr für ihre Unterstützung“, hielt Minister Lorz abschließend fest.